Liebes Leben

Gedanken über das Leben —- Persönlichkeitsentwicklung


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Grow

„ If you want to achieve greatness stop asking for permission.“

Oft kommen manche Impulse genau im richtigen Moment in unser Leben. Seien sie durch Bilder, Gelesenes, Sprüche etc. inspiriert. Heute hat mich die Statusmeldung von einer Freundin fast umgehauen.

„ If you want to achieve greatness stop asking for permission.“

Es war so passend zu meinen Gedanken der letzten Tage, die von Euphorie, zögerlichem Fragen, Zweifeln und tiefen Ängsten erfüllt waren. Vielleicht frage auch ich noch nach einer Erlaubnis, das zu tun, was ich liebe.

Wer könnte Dir diese Erlaubnis geben, als nur Du selbst.
Vielleicht denken wir um das zu tun was wir wirklich wollen brauchen wir erst noch weitere Ausbildungen, irgendein Diplom oder einen Titel.
Wartest Du auf noch darauf, dass Dir jemand die Erlaubnis gibt? Aber wer sollte sie Dir geben als nur Du selbst? Schließlich bist Du in eine relativ freie Gesellschaft hinein geboren worden und der Spielraum Dein Leben nach Deinen Möglichkeiten zu gestalten ist sehr weit gesetzt.Und dann kommt dieser Mensch oder dieser Stempel, der Dir die Erlaubnis gibt und was dann? Hättest Du dann wirklich das Vertrauen in Deine eigenen inneren Kräfte?

Selbstvertrauen baut sich durch Erfahrung auf.

Dein eigenes Selbstvertrauen kann sich nur durch Erfahrungen aufbauen, die Du im Umgang mit Deinen Fähigkeiten machst. Du kommst ins Tun und erzielst persönliche Erfolge. Learning by doing ist das Stichwort. Nur wenn Du ins Tun kommst, bekommst Du ein Gefühl dafür, wo Deine Stärken liegen. Es ist ein gutes Gefühl sich durch die Erfahrungen weiter entwickeln zu können. Theorie und Praxis werden dadurch vereint.

Grenzerfahrungen sind wichtig, um in deine eigene Größe zu kommen.

Das Erfahren Deiner eigenen Grenzen zeigt Dir auf, wo Du Dich noch weiter entwickeln darfst. Immer wieder möchte uns, unser Verstand vorgaukeln, dass wir keine Fehler machen dürfen. Wir malen uns immer wieder das Schlimmste aus und dies hält uns davon ab, ins Tun zu kommen. Doch das Machen eines Fehlers, schenkt uns Selbstvertrauen, da wir durch neue Lösungsstrategien unsere Situation verändern können. Vielleicht ist es gut im Auge zu behalten, dass aus einigen scheinbaren Fehlern und Irrtümern, schon viele große Dinge in dieser Welt entstanden, gerade mit Blick auf die Wissenschaft.

736557_web_R_K_B_by_neurolle - Rolf_pixelio.de

Wir haben oft Angst vor unser Größe uns Sabotieren uns dabei selbst.

Wenn wir wirklich die innere Größe in uns zulassen würden, dann müssten wir ins Tun kommen. Vielleicht haben wir eine scheiß Angst davor, denn kommen wir in unsere Größe und wir müssten diese vielleicht nach außen zeigen. Wir müssten etwas von uns offenbaren und die Erwartungshaltung Anderer uns gegenüber würde vielleicht steigen.Vielleicht treffen wir gerade deshalb die falschen Entscheidungen, weil wir es somit gar nicht versuchen müssen. Dann können wir schön, mit einer Tüte Popcorn vor der Glotze sitzen, haben es kuschelig warm und müssen uns nicht in die ach so harte Welt da draußen trauen.Lieber schön in alten Gefilden bleiben und bloß nichts riskieren.

Deine innere Größe ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang

Aber was wenn Du es nicht einfach versuchst… Vielleicht wirst Du es für immer betreuen. Wir haben doch nur verdammt noch mal dieses eine Leben. Warum etwas nicht einfach versuchen? Warum nicht einfach weiter gehen. Und egal was passiert, dass Abenteuer und die Lernerfahrung waren es bestimmt wert. Jede Grenzerfahrung bringt uns weiter und jeder Erfolg stärkt unser Selbstvertrauen.

Was ist eigentlich deine größte Angst?

Oft sind unsere Ängste, übersteigert und fernab der Realität. Dies wird uns dann bewusst, wenn wir uns wirklich fragen: Was ist das Schlimmste, dass passieren könnte?Wir haben zumeist einfach Angst davor, uns lächerlich zu machen. In einem Interview der letzten Wochen hörte ich einen tollen Satz:

„Sich lächerlich zu machen ist ein Muskel der trainiert werden möchte“.

Ja, dann mach Dich eben lächerlich oder nicht. Aber wenigstens warst Du dann Du selbst. Du lebst- ja Du lebst und wenn Du Dich nur anpasst, dann bist Du wahrhaft tot. Und mal ehrlich, die Menschen, die sich über Dich lächerlich machen würden, wie oft könntest Du im Gegenzug nicht das Gleiche tun. Vergiss nicht, es gibt überall Gleichgesinnte.
Oh ja es sind direkt Worte an euch, aber auch an mich selbst. Es musste raus.Aber das soll jetzt nicht heißen, dass wir es überstürzen müssen.
Wir dürfen wachsen, in ganz kleinen Schritten.

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Gehe weiter, in kleinen Schritten.

Frage Dich doch heute mal, welcher kleinen Herausforderung möchte ich mich stellen?
Was ist der kleinste Schritt, den ich heute gehen kann? Dann tue ihn und klopfe Dir danach auf die Schulter. Du bist wunderbar- Deine Größe ist wunderbar. Und es gibt Menschen da draußen, die sie schätzen werden. Aber dafür gibt es nur einen Weg: Zeige Dich.

Alles Liebe an euch
Denise

 

Bilder:
Baum: neurolle – Rolf_pixelio.de
Weg: Klaus Eitel_pixelio.de


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Empathie oder (Mit)-Leiden: Wie du es schaffst im Austausch mit Anderen bei Dir zu bleiben

Aus meinem Blog http://www.achtsam-sensibel.de

Die Empathie ist den meisten (hoch)sensiblen Menschen in die Wiege gelegt wurde. Empathie ist die Fähigkeit, Gedanken und Emotionen eines anderen wahrzunehmen und sich in einen anderen Menschen einzufühlen. Passiert dies in einem übersteigernden Maße, dann kann es zu einer Art (Mit)-Leiden kommen. Die Grenzen zwischen Dir und Deinem Gegenüber verschwimmen, die seelischen Belastungen eines Anderen übertragen sich auf Dich. Du hörst der Person einfühlend zu und plötzlich bist Du Teil der Geschichte eines Anderen und fängst buchstäblich an zu Leiden, obwohl Du nur Zuhörer warst und kein wirklicher Akteur. Du bist nicht mehr bei Dir und nimmst die Grenzen zwischen Dir und Deinem Gegenüber nicht mehr wahr.

In dieser Situation kann es Dir helfen, dass Du wieder bewusst Deinen Körper wahrnimmst. Dich auf Dein ein-und ausatmen konzentrierst, während Du trotzdem den Erzählungen Deines Gegenübers Beachtung schenkst.
Manchmal hilft es Dir auch, etwas in der Hand zu halten. Eine Dozentin von mir bewegte zum Beispiel immer unauffällig einen Ring in ihren Fingern. Oder Du trägst ein Gummiband an Deinem Arm, welches Dich darin erinnert „Ich bin ich und Du bist Du“.
Du kannst auch aussprechen, was das Gesagte in Dir auslöst. Dein Gesprächspartner ist Dir bestimmt dankbar darüber und fühlt sich durch Dein Einfühlen verstanden. Außerdem verringert es die Gefahr, dass Du die Worte unbewusst in Dich eindringen lässt und diese somit Deine Gefühle verändern und Du Dich nach diesem Gespräch „down“ fühlst.

Dass sich meine Gefühle Austausch mit Anderen verändern, ist mir in meinem Leben schon häufig passiert. Hast Du dies auch schon erlebt?
Ich möchte Dir von meiner Geschichte erzählen, vor ca. einer Woche, hat mir eine Freundin etwas sehr Persönliches erzählt. Sie wurde von einem Mann nicht gut behandelt. Während ihrer Erzählung hatte ich ganz viele innere Bilder und intensive Gefühle. Es kam so weit, dass ich nach diesem Gespräch eine „Angst“ empfand. Durch mein Einfühlungsvermögen war ich plötzlich Teil der Geschichte. Ich habe die Gefühle meiner Freundin während des erzählten Vorfalls übernommen und gemerkt, dass diese Erfahrung auch in Verbindung mit den Erfahrungen in meiner Vergangenheit steht.
Geschichten einer anderen Person Triggern uns besonders dann, wenn wir schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht haben, oder sie unsere tiefsten Ängste hervorholen.
Wenn Du diesen Zustand des (Mit)-Leidens empfindest, lade ich Dich dazu ein in einem Ritual dieses Leiden loszulassen und eine gute Form der Empathie, die Dich weniger belastet aufzubauen.

Dabei gehst Du in Dich und nimmst noch mal wahr, was der andere Dir mitteilen wollte.Lass die Geschichte noch einmal Revue passieren und versuche innere Bilder entstehen zu lassen.
Du schließt die Augen und lässt diese Bilder auf Dich wirken.

Nun konzentrierst Du Dich auf Deine Atmung. Bei jedem Ausatmen schenkst Du Deinem Gegenüber (dem Erzähler der Geschichte) Deine tiefe Anteilnahme und Liebe. Stell Dir vor, wie ein heller Strahl aus Deinem Herzen zu diesem Menschen fließt. Gerne kannst Du wieder innere Bilder dazu entstehen lassen. Dies kannst Du später gerne auf direktem Weg tun, in dem Du Dich noch einmal für das Teilen der Erfahrung bedankst.

Dann gehst Du nochmal tief in dich und spürst hinein, warum diese Geschichte dich so stark bewegt hat. Geht es nur um dein Gegenüber oder vielleicht auch um dich selbst?
Vielleicht siehst du Bilder der Vergangenheit, die dich immer noch belasten und die noch einmal gesehen werden wollen. Lass Dir genügend Zeit, die inneren Bilder wahrzunehmen und nutze Sie dafür diese Themen der Vergangenheit in nächster Zeit für dich zu klären und aufzulösen.

Du nimmst tiefe bewusste Atemzüge und stellst Dir vor, wie Du Licht und Liebe in deine persönlichen Erfahrungen atmest und diese langsam loslässt. Dies kannst Du immer dann tun, wenn die Gedanken an das Vergangene Dich behindern, wirklich im Moment zu sein.

Du kannst gerne noch in der Stille verweilen.

Für einen sensiblen Menschen ist es so wichtig zu reflektieren, welche Gefühle von einem Selbst stammen oder von einem Anderen übernommen wurden. Empathie ist eine wunderschöne Sache und bereichert Beziehungen, wenn Du Deine Gefühle aufmerksam reflektierst und betrachtest, lässt Du Dich weniger von den Erfahrungen Deines Gegenübers herunterziehen. Sondern Du kannst ein guter Zuhörer sein und diesen Menschen durch Deine Ideen und Impulse bereichern und aktiv helfen.

Hast du selbst Erfahrungen mit dem Thema? Ich freue mich auf deine Kommentare.
Alles Liebe
Denise

 


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Mindset Zusammenprall

So möchte ich das nennen, was ich heute erlebt.
Ich frage mich wirklich, warum manche Menschen sich nur über ihre eigene erbrachte Leistung identifizieren. Man kann sich das Leben unnötig schwer machen, wenn man in allem nach Perfektionismus strebt. Erst wenn es richtig wehtut, dann hat man was geleistet. Alles muss doch immer schön sauber sein, geordnet und am rechten Platz. Es ist ein Regelwerk an Unnützlichkeiten, die irgendjemand mal aufgestellt hat, um zu zeigen wie die Dinge zu laufen haben. Seien sie aus der Kindheit oder sind anderen Ursprungs. Unsere Gesellschaft ist ja auch auf Leistung ausgerichtet, was dem Fortschritt und der Wirtschaft dienlich sein soll. Doch was ist wenn man ganz andere Werte vertritt? Und man aus dem Hamsterrad ausbricht?

Und wer ist man, wenn man diese Leistung nicht mehr erbringen kann?
Viele Menschen haben diesen Hang zur Selbstkasteiung und wissen dadurch gar nicht, was sie im Leben verpassen.

Ich bin jedenfalls dafür, es mir so leicht wie nur möglich zu machen, jedenfalls, wenn ich das alltäglich Leben betrachte.Bin ich deswegen ein Prinzesschen?

Ich glaube kaum, es schult denke ich, die Gelassenheit auch mit Unvorhersehbaren umzugehen.

Die Herausforderungen unseres Leben kommen ganz von alleine oder wir wenden uns ihnen bewusst zu. Weswegen sollte ich mich an belanglosen Äußerlichkeiten aufreiben. Wer möglichst wenig besitzt, hat da einen entscheidenden Vorteil!
Also auch mal die rosarote Brille auspacken und den Perfektionismus über Bord werfen.

Setze deine Energie lieber in Projekte ein, die Dir wirklich am Herzen liegen, die dich weiterbringen und für die du bereit bist deine Kraft einzusetzen.

Alles Liebe
Denise Willleben


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Kuba in Bildern- La Habana die Perle der Karibik

Oh man, habe diesen Entwurf schon ewig gespeichert. Irgendwie komme ich gerade selten zum Bloggen. Aber egal, möchte euch die Bilder nicht vorenthalten.

Alles Liebe und bis hoffentlich bald mal wieder!

Denise

Havanna ist wirklich eine tolle Stadt und eigentlich genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Das Leben spielt sich auf der Straße ab, aus allen Ecken klingt Musik und die Kolonialbauten..einfach wunderschön.

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Besonders Habana Vieja, die Altstadt wurde durch die Hilfe von Unesco herausgeputzt und strahlt in neuem Glanz. In diesem Teil der Stadt sind auch die meisten Touristen unterwegs. Leider wird man häufig auf der Straße angesprochen, das Gespräch beginnt oft mit einem freundlichen Hallo und das Interesse an der Herkunft, was sich im Endeffekt als Verkaufsgespräch entpuppt. Ruhiger hat man es in Havanna Centro oder in Vedado. Die meitsen Kubaner könnten sich die Mieten in der Altstadt ohnehin nicht leisten, gerade deshalb ist Havanna Centro interessant um das wahre Leben der Stadt kennenzulernen.

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In Havanna ist ordentlich was los auf den Straßen und man stellt sich bei so manchem Auto die Frage, wie das Gefährt überhaupt noch fortbewegen kann. Aber die Kubaner hegen und pflegen ihre alten Straßenkreuzer und sind dabei sehr erfinderisch. Jedenfalls sieht man an jeder Ecke jemand der an seinem Auto rumschraubt. Die Abgase sind schon der Wahnsinn und aus so manchem Auspuff raucht es pechschwarz.

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Am Parque Central kann man sich einen dieser alten herausgeputzten amerikanischen Autos mit Fahrer mieten (ca. 25 CUC) bei einer einstündigen Fahrt durch die Stadt lernten wir viel über die Geschichte der Stadt und die Revolution. Es saß nämlich ein sehr netter Geschichtsprofessor am Steuer, der mehr Geld beim Taxifahren verdient, als in seiner gewohnten Arbeit. Es war sehr spannend.

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Der Son – die Musik Kubas dringt wirklich aus allen Ecken und man trifft zumeist auf Musiker mit viel Leidenschaft. Es gibt jedoch auch andere Exemplare, die nur für das schnelle Geld spielen und beleidigt abziehen, wenn man eben nicht die angepriesene CD kaufen möchte. Diese Gruppe lud jedensfall wirklich zum bewegen der Hüften ein.Aufgenommen im Cafe de Paris in der Altstadt.


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Kuba in Bildern- Che still alive

Eigentlich wollte ich schon längst etwas über meine Kubareise schreiben. Aber ich bin irgendwie nicht dazu gekommen, einen großen Blogeintrag darüber zu schreiben. Deswegen fange ich hier einfach mal mit der Reihe „Kuba in Bildern“ an und liefere euch somit Berichte über meine Erlebnisse und Erkenntnisse über dieses spannende Land!

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Caballero sin Tacha y sin miedo: Herr ohne Makel und ohne Angst. (aufgenommen in Cienfuegos)

Diesen Mann mit den langen Haaren und dem revolutionären Blick sieht man in Kuba überall.
Che- das ewige Idol dieses Landes. Damit können Fidel und Camillo Cienfuegos die anderen großen Befreiungskämpfer nicht mithalten.

Che- steht für Freiheit. Mir ist in einigen Gesprächen mit Kubanern aufgefallen, dass sie ihr Land lieben, auch wenn sie die vielen Probleme in ihrem Land sehen. Sie sprechen über ihre täglichen Hindernisse und Erschwernisse in ihrem Leben, jedoch hört man relativ selten eine Kritik an der Regierung. Schwierigkeiten gibt es viel in diesem Land, zum Beispiel gibt es fast keine Wirtschaft, es wird wenig exportiert (außer Rum und Zigarren), und viel importiert. Das heißt, dass das Leben auf Kuba nicht billig ist und die Menschen einiges tun müssen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Das geht am besten im Tourismussektor, so findet man so manchen Akademiker der zum Beispiel Taxi fährt.

Che- steht für Freiheit. Freiheit ist, was wir daraus machen. Und an Lebensfreude mangelt es nicht auf Kuba, ein Gefühl von Zufriedenheit ist spürbar. Das heißt nicht, dass es nicht auch Menschen gibt, die gegen die Bedingungen in ihrem Land kämpfen. Das geschieht jedoch oft ganz leise im Hintergrund, es ist schwer seine Meinung, frei äußern zu können.

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Gefunden in einer Schule in Cienfuegos. Che als großes Vorbild für die Kinder! Und es wird natürlich die Geschichte des Landes und der Revolution intensiv unterrichtet.

Che der ewige Revolutionär! Diesen Status hat Che besonders durch die geschichtlichen Hintergründe. Nach der Revolution wurde Che sozusagen Wirtschaftsminister im Land, das war jedoch nicht seine Stärke, viele seiner Reformen scheiterten. Ich könnte mir vorstellen, dass wäre er noch länger in diesem Amt gewesen wäre, diese Intensität der Verehrung heute nicht mehr möglich wäre. Doch Che zieht weiter…

Und macht sich 1966 auf nach Bolivien um eine Revolution vorzubereiten. Er scheitert und wird am 9. Oktober 1967 nur ein Jahr später, von einem Feldwebel der bolivianischen Armee erschossen. Che stirbt als Held für die Kubaner. Hierdurch ist der Kultstatus Che begründet.

Hasta la victoria siempre— Immer bis zum Sieg.


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That´s just the way it is

30 Grad und ich mit dem Auto, meiner Eltern unterwegs und ein bisschen Wut im Bauch.
Und dann kam dieser steinalte Song im Radio, manchmal ist es schon witzig wie einen irgendeine Situation wieder aus den Grübeleien und aus einem negativen Zustand lockt, in der wir mit unserer Psyche und sogar unserem Körper drin stecken.
Hab ich Wut, dann fühle ich das meistens in meinen Schultern, durch die große Anspannung die dabei entsteht. Wie fühlt ihr sie?
In den letzten Tagen war sie wirklich öfters mal da, die Wut. Und dann dieser Song..
Was für eine Erleichterung, ich musste lachen.
Dieses „That’s just the way it is”, stand einfach für mich in diesem Moment dafür, dass man manche Situationen nicht unbedingt ändern kann. So sehr wir uns anstrengen, es ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Du kannst versuchen deinen Partner zu ändern, vielleicht deine Kinder, oder irgendjemand der Dir nahe steht, wie in meinem Fall zum Beispiel deine Eltern. Aber es ist ein Kampf aus dem du nur mit Frustration rausgehen kannst.
Ja meine Eltern kann ich wirklich nicht ändern… Es ist ja auch ein Extremfall eine Woche in elterlicher Obhut mit knapp 30:-) Ich habe sie ja sehr gern, aber trotzdem ist es manchmal nicht einfach.
That´s just the way it is… steh zu deinen Gefühlen und unterdrücke sie nicht.
Aber komme nicht in einen Zustand, in dem du die positiven Aspekte einer Situation oder Person nicht mehr sehen kannst. Denn alles hat zwei Seiten, wenn wir uns jedoch nur in einer rein negativen Sicht auf die Dinge befinden, dann schaden wir uns meistens selbst dabei.

Alles Liebe

Denise Willleben